August Macke

Straße mit Kirche in Kandern, 1911

Über das Objekt

Der Blick auf die Stadtkirche in Kandern bietet sich dem heutigen Besucher fast unverändert. Bei einem Gang durch die Ziegelstraße stößt man auch auf das spätmittelalterliche Haus mit dem Staffelgiebel. August Macke lässt das Bildgeschehen ausschließlich von der Architektur bestimmen. Diese erscheint weitgehend zerlegt in ein rhythmisches Gefüge von fest konturierten Farbflächen, die im lang gestreckten Baukörper der Kirche gipfeln. Macke besuchte zwischen 1905 und 1913 einige Male das kleine Städtchen im Markgräflerland, wo seine Schwester Auguste mit ihrem Mann lebte. So entstanden dort auch etliche Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde.

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