Max Ackermann

Falter II, Triptychon, 1955

Über das Objekt

Die Farb- und Kompositionslehre seines Lehrers Adolf Hölzel war für das künstlerische Schaffen des 1887 in Berlin geborenen Max Ackermann eine wichtige Grundlage. Ebenso ist es die Idee des Gesamtkunstwerks, die Ackermann seine Malerei mit Musik, Tanz und Architektur verbinden ließ. Dass es besonders die Musik ist, aus der Ackermann schöpft, zeigt sich in seinem 1955 entstandenen Triptychon Falter. Das Werk entstammt dem von abstrakten Kompositionen geprägten Spätwerk Ackermanns, für das er, der sich mit nahezu allen Stilrichtungen der klassischen Moderne aktiv auseinandersetzte, schließlich bekannt wurde. So lässt sich neben dem abstrakten Erfassen von Falterflügen auch eine Analogie zu musikalischen Kompositionen ziehen, gleichen die drei Teile des Werks doch sowohl in Farbigkeit als auch in der Dichte der malerischen Komposition einer Steigerung der Lautstärke und Intensität.

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