Maske

Gesichtsmaske, 1940

Über das Objekt

Die aus hellem Holz geschnitzte Maske wird getanzt, wenn die Ernte naht. Dies ist zugleich die Zeit der ersten Regenfälle und alle sind glücklich, wenn die Maske erscheint. Dargestellt ist wahrscheinlich ein Geistwesen. Darauf weist die weiße Farbe hin. Wahrscheinlich steht die Maske in Beziehung mit dem Mami Wata Komplex.
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Die Gesichtsmaske ist aus hellem Holz geschnitzt. Das Gesicht ist flächig und breit, mit niedriger Stirn gearbeitet. Die Augen sind klein, rundlich und liegen unter kurzen Augenbrauen. Die schmale Nase ist an den Flügeln etwas verbreitert. Der breite Mund mit schmalen Lippen liegt über einem langen, breiten Kinn. Die Ohren sind rund und liegen asymmetrisch etwas unter der Augenhöhe. Das Gesicht ist mit weißer Lackfarbe bemalt. In schwarzer Farbe aufgemalt sind je drei vertikale Tatauierungslinien in der Stirnmitte und an den Schläfen, kurze Augenbrauen, die Augenkontur, die Linie am Nasenrücken, die Lippenkontur und die vertikale Tatauierungslinie zwischen Lippe und Kinn. Die inneren Lippen sind mit roter Farbe bemalt. Die Farbe wurde zum Teil mit Schmutz vermischt aufgetragen. Um den Maskenrand ist ein Tuch aus beigem Baumwollstoff angebracht. Auf dem Kopf befindet sich eine Zöpfchenperücke aus Pflanzenfasern. Die Stirn ist mit Kauris geschmückt.

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