Raymond-Émile Waydelich

Aus der Lydia-Jacob-Story, 1973-74

Über das Objekt

1973 fand Raymond Waydelich auf einem Flohmarkt ein Heft mit Notizen von einer Lydia Jacob, die um 1900 lebte. Dieser Zufall bot den Anlass für seinen langjährigen Zyklus „Aus der Lydia-Jacob-Story“, in dem er eine fiktive Lebensgeschichte aus Erinnerungsspuren rekonstruiert. Der Objektkasten ist eine Schublade, in der alltägliche Gegenstände von einer Sandschicht überlagert und verdeckt werden. Der Sand erinnert an einen Verschüttungs- oder Zersetzungsprozess und verdeutlicht die Vergänglichkeit der Objekte, die Überlagerung von Erinnerungen und das Vergehen von Zeit.

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