Peter Vogel

Claustrophonie. Kybernetisches Objekt., 1974

Über das Objekt

Eingeschlossen in einen durchsichtigen Kubus, ist eine Drahtkonstruktion aus vielen Einzelteilen und einem Lautsprecher zu erkennen. Der Künstler Peter Vogel ist bekannt für seine feinmechanischen Klang- und Lichtobjekte, die, zusammengesetzt aus Transistoren, Widerständen, Spulen, Lampen und Lautsprechern, eine industriell-technoide Ästhetik in die Kunst der 1970er Jahre einführten. Dabei steht der Kontakt zu den Betrachtern im Mittelpunkt. Mittels lichtempfindlicher Sensoren reagieren die Konstruktionen auf Bewegungen, so auch das Objekt Claustrophonie. Der Titel spielt auf die Enge und Verschlossenheit der Konstruktion an, aber auch auf den Klang als nach außen dringendes Element. Fällt der Schatten einer Hand auf eine der Photozellen, generieren die Schaltkreise eigentümliche Geräusche. Die leblose Elektronik reagiert auf den Menschen als Widerpart und setzt einen Prozess in Gang, der das eigentliche Kunstwerk erst ausmacht.

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