Reibebrett

Maniokreibe, 1911

Über das Objekt

Die Oberfläche des Reibebretts ist im Mittelteil im Zickzack mit Steinsplittern besetzt und mit schwarzem Baumharz überzogen. Auf solchen Brettern wird Bittermaniok, eine stärkehaltige Knollenfrucht, verarbeitet. Dieser enthält im unzubereiteten Zustand giftige Blausäure. Um ihn genießbar zu machen, wird der Maniok zunächst auf dem Brett gerieben und anschließend mittels eines Pressschlauchs von der säurehaltigen Flüssigkeit getrennt. Das dabei entstehende Mehl wird gesiebt und in verschiedenen Formen weiterverarbeitet, beispielsweise als Fladen gebacken.

Objektdaten

Literaturhinweise

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Bodo Spranz (Hg): Die Freiburger Südamerika-Sammlungen Herzog und Koch-Grünberg. Freiburg 1980, S. 61.

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