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Rudolf Belling
Gipsmodell für Kopf in Messing, 1925
Über das Objekt
Der metallische Glanz des lange Zeit als verschollen geglaubten Gipsmodells unterstreicht die Strenge der Komposition und die klar gesetzte Asymmetrie, die durch die sich vom Kopf lösende Haarsträhne hervorgehoben wird. Und doch ist es diese nahezu zu schwingen scheinende Haarsträhne, die dem Porträt Dynamik verleiht. Jene Aussparung, ebenso wie die der Augenhöhlen, verdeutlicht Rudolf Bellings Grundsatz: den Einbezug des Raumes, den er als grundlegendes Gestaltungselement sah.
Literaturhinweise
- Michael Haas; Christine Litz; Christiane Grathwohl-Scheffel: Freundschaftsspiel. Sammlung Haas : Museum für Neue Kunst. Freiburg im Breisgau 2013, S. 41.