Modell des Rotteckdenkmals, um 1848

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Nach dem Tod des berühmten liberalen Gelehrten und Politikers waren landesweit Spenden für ein Denkmal gesammelt worden, das der Frankfurter Bildhauer Zwerger entwarf. Es konnte aber erst 1848 auf dem Rathausplatz aufgestellt werden. Schon 1852 wurde es dort wieder entfernt. Seither hart das Denkmal mehrfach den Standort gewechselt.
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Bald nach dem Tod Karls von Rotteck am 26. November 1840 begann ein Komitee in ganz Deutschland Spenden für ein Denkmal zu sammeln. 1844 stimmte der Freiburger Gemeinderat einer Aufstellung auf dem Franziskanerplatz (heute Rathausplatz), vor dem damaligen Kollegienhaus der Universität (heute Neues Rathaus) zu. An der Freiburger Hochschule hatte Rotteck als Professor gelehrt und von hier aus war er als Abgeordneter in die Erste Kammer des Badischen Landtags nach Karlsruhe entsandt worden, wo er bald zu den führenden Köpfen der Liberalen gehörte. Für die Ausführung der Porträtbüste konnte der berühmte Münchner Hofbildhauer Ludwig von Schwanthaler gewonnen werden, der den schon zugesagten Auftrag aber auf Druck König Ludwigs I. von Bayern wieder zurückgeben musste. Er ging nun an Johann Nepomuk Zwerger aus Frankfurt, der die Büste 1847 fertig stellte. Erst im Oktober 1848, nach der ersten Phase der Revolution, konnte das Denkmal aufgestellt werden.

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