Julius Bissier

Ronco 59 (April) Cista Myo, 1959

Über das Objekt

Unregelmäßig gerissene oder geschnittene Stoffstücke nutzte Bissier für seine Eiöltempera, die er ab Mitte der 1950er Jahre schuf. Das Trägermaterial selbst – dessen leicht ausgefranste Ränder, die Haptik des Materials – wird somit unmittelbar Teil des Werkes. Die Eiöltempera als Malmaterial ermöglicht ihm zudem ein reiches Spektrum an Transparenz, Fluidität und Dichte in den oft kleinformatigen Arbeiten zu erreichen. Farbe und Malgrund greifen ineinander, verschmelzen miteinander.

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