Dionys Ganter

Portrait en buste de Nikolaus Dold, undatiert

A propos de l'objet

Ce double-portrait (cf. 09191) incarne la fierté des habitants de la Forêt-Noire. Le couple est représenté en costume traditionnel d’Elztal. Le cylindre jaune des femmes, tressé en paille, a son pendant dans un cylindre noir classique pour les hommes. Ganter avait commencé comme peintre de cadrans d’horloges, avant de s’inscrire à l’Académie de Vienne pour devenir par la suite un portraitiste recherché. C’est peut-être pour cela qu’il a utilisé ce support inhabituel en tôle pour ce tableau.
Dieses Doppelporträt von Johanna und Nikolaus Dold zeigt eindrücklich den Stolz der Schwarzwälder, vor allem der wirtschaftlich erfolgreichen Menschen im Schwarzwald. Die als Pendant angelegten Bildwerke zeugen gleichzeitig von der hohen malerischen Qualität Ganters, der sein Handwerk als Uhrenmaler begonnen hat. In der Tradition der Schildmalerei wählte Ganter für diese Porträts Blech als Malgrund. Erstaunlich ist vor allem, dass einzelne Details – wie das Halstuch von Johanna Dold – mit sehr leichtem und lockerem Pinsel, fast skizzenhaft aufgesetzt wurden, während andere Partien sehr präzise ausgearbeitet sind. Beide sind in Elztäler Tracht dargestellt. Besonders eindrucksvoll ist der gelbe Zylinder, den Frauen im Elztal mit Stolz trugen und der aus Stroh geflochten wurde. Im Pendant vermitteln die beiden Zylinder – schwarz für ihn, gelb für sie – etwas wie Gleichberechtigung und gemeinsame Würde. Das Bildnis von Johanna Dold wählte der Gründungsdirektor des Augustinermuseums, Max Wingenroth, in einer grafischen Zeichnung als Titelbild seiner Studie zur Schwarzwaldmalerei. Dionys Ganter zählt zu der Gruppe der Schwarzwälder Künstler, die zunächst ihren Beruf als Handwerker erlernten, zumeist in der Uhrenschildmalerei. 1821 ging Ganter jedoch nach Wien und erhielt dort noch eine akademische Ausbildung. Nach seiner Rückkehr wurde er zu einem gefragten Porträtmaler. TILMANN VON STOCKHAUSEN

Références bibliographiques

  • Holtz, Jürgen: Ganter: die Eisenbacher Malerbrüder und ihre Zeit. Eisenbach 2018, S. 240 S., 83.

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