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Karl Hauptmann
Hiver, 1916
A propos de l'objet
Karl Hauptmann a créé de nombreux tableaux de paysages hivernaux en Forêt-Noire. Depuis sa cabane de montagne sur le Herzogenhorn, il a entreprit de nombreuses excursions dans les environs, son chevalet sur le dos. Dessiner quand le sol était glacé et enneigé lui imposait des exigences particulièrement élevées en terme d’endurance et d‘énergie.
Immer wieder malte Karl Hauptmann die Landschaft des Schwarzwaldes. Mitten im Hochschwarzwald kaufte er zunächst mit einem Freund zusammen eine 1913 errichtete Berghütte am Herzogenhorn, einem Berg im Schwarzwald. In dieser Hütte richtete er im Laufe der Jahre sein Atelier ein. Später, als er diese alleine in seinen Besitz übernahm, lebte er überwiegend dort. In der Klangfarbe des alemannischen Dialekts, den die Menschen im Schwarzwald sprechen, nannte er es sein „Molerhüsli“. Hauptmann war ein leidenschaftlicher Skifahrer und konnte mit seinen Skiern und der Staffelei auf dem Rücken die Landschaft des Hochschwarzwaldes erkunden und so Gegenden erreichen, die sonst kaum zugänglich waren. Als dieses Bild entstand, tobte in Europa noch der Erste Weltkrieg. Auch Hauptmann war als Soldat eingezogen worden und diente auf Skiern in einer Gebirgsjägerstaffel. Nach dem Krieg zog er sich dann zunehmend in seine Berghütte zurück, in der der Künstler zahlreiche Bilder des Schwarzwaldes schuf. Auch dieses Gemälde könnte auf dem Herzogenhorn, dem dritthöchsten Berg des Schwarzwaldes, gemalt worden sein, Oftmals flachen die Berge des Schwarzwaldes an den Kuppen ab, oberhalb der Baumgrenzen sind dann nur vereinzelt Bäume zu sehen, die noch mühsam Wind und Wetter trotzen. Kunstvoll setzt Hauptmann auf diesem Bild den leuchtenden Himmel vor dem Eintreffen der Dämmerung in Szene, einsam ragen die Tannen in den Himmel. Der Schnee ist durch Wind und Tauwetter längst von den Bäumen abgeschüttelt, der Himmel deutet auf das Eintreffen des Frühjahrs und das Schmelzen des Schnees hin TILMANN VON STOCKHAUSEN